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Ausbreitungsmodell
Definition:

Ein Ausbreitungsmodell ist ein Computerprogramm, das die Ausbreitung von Gasen oder Partikeln (meist Luftschadstoffe) in der Atmosphäre auf Basis von mathematisch - physikalischen Gesetzen berechnet. Man unterscheidet zwischen diagnostischen und prognostischen Modellen. Erstere simulieren einen bestimmten Zustand der Ausbreitungsbedingungen, prognostische Modelle geben die Veränderung der Konzentration an einem Ort im Laufe der Zeit an.

belastetes Gebiet Luft
Definition:
schutzwürdiges Gebiet der Kategorie D nach UVP - Gesetz 2000

Im Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVP - Gesetz) sind 5 Kategorien von schutzwürdigen Gebieten festgelegt, für die niederere Schwellwerte gelten. Bei Überschreitung des Schwellwertes nach UVP - Gesetz ist eine Prüfung nach UVP - Gesetz erforderlich.

Die Kategorie D ist belastetes Gebiet (Luft). Gebiete der Kategorie D sind Gebiete, in denen die Immissionsgrenzwerte des Immissionsschutzgesetzes-Luft, BGBl. I Nr. 115/1997, wiederholt oder auf längere Zeit überschritten werden. Sie werden durch Verordnung festgelegt. 

Calmenzonen
windstille Bereiche
Dauerschallpegel
Definition:
enegieäquivalenter Dauerschallpegel

Der energieäquivalente Dauerschallpegel Leq ist jener Schalldruckpegel, der bei dauernder Einwirkung einem beliebigen Geräusch energieäquivalent ist. Energieaequivalent bedeutet: die gleiche Energie haben.

Emissionen
Definition:
Ausstoß, Abgabe

Als Emission wird die Abgabe von Stoffen oder Wellen (z.B. Schall) in die Umwelt bezeichnet.

von emittere (lat. Ausschicken)

Geruchseinheiten
Definition:
Maß für die Konzentration von Geruch

Eine Geruchseinheit ist jene Menge von Geruchsträgern je m3 Luft, die bei der Hälfte der Probanden ("Testriecher") eine Geruchswahrnehmung auslöst.

Geruchsstunden
Definition:

Eine Geruchsstunde ist eine Stunde, in der ein Geruch in mindestens 10 % der Zeit, also 6 Minuten, wahrnehmbar ist.

Grenzwert
Definition:

Ein Grenzwert ist eine gesetzlich festgelegte, maximal zulässige Menge bzw. Konzentration eines Stoffes.

IG-L
Abkürzung von:
Immissionsschutzgesetz - Luft

Bundesgesetz zum Schutz vor Immissionen durch Luftschadstoffe,
mit dem die Gewerbeordnung 1994, das Luftreinhaltegesetz für
Kesselanlagen, das Berggesetz 1975, das Abfallwirtschaftsgesetz und
das Ozongesetz geändert werden (Immissionsschutzgesetz - Luft, IG-L). http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10011027

Im Immsiionsschutzgesetz- Luft sind unter anderem Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit für die Stoffe Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid, PM10, PM2,5, Benzol, so wie Blei, Arsen, Cadmium, Nickel und Benzo(a)pyren im PM10 und die Vorgangsweise bei deren Überschreitung festgelegt.

Immission
Eintrag

Als Immission oder Immissionskonzentration wird jene Konzentration eines Stoffes verstanden, die infolge einer Emission(squelle) in einem Medium (z.B. Luft) übertragen (transmittiert) wird und sich an einem ausgewählten Punkt (z.B. Fenster eines Hauses) einstellt.

irrelevante Zusatzimmissionen
Definition:

Gemäß Gewerbeordnung (   BGBl. Nr. 194/1994 ), darf eine Betriebsanlage, die in einem Gebiet, indem die Grenzwerte lt. IG-L überschritten werden, liegt nur dann bewilligt werden, wenn  die Emissionen der Anlage keinen relevanten Beitrag zur Immissionsbelastung leisten. Irrelevant sind Konzentrationen, die einen bestimmten Prozentsatz des Grenzwertes unterschreiten.

Luftschadstoffe
Definition:

Luftschadstoffe im Sinne des IG-L sind Stoffe, die Veränderungen der natürlichen Zusammensetzung der Luft durch Partikel, Gase oder Aerosole bewirken.

ÖAL
Akronym von:
Österreichischer Arbeitsring zur Lärmbekämpfung

näheres zum ÖAL: http://www.oeal.at/

Schallleistungspegel
Definition:

Der Schallleistungspegel LW, ist die auf auf den genormten Bezugspegel P0 = 10-12 W bezogene Schallleistung.

Die Schallleistung ist die über die Fläche integrierte Schallintensität.

Spitzenpegel
Definition:

Die kennzeichnende Pegelspitze ist ein charakteristisches Schallereignis begrenzter Dauer, welches sich deutlich wahrnehmbar vom übrigen Geräusch abhebt und eindeutig zugeordnet werden kann.

Der Spitzenpegel LA,Sp ist der mit der Zeitbewertung F (Fast) und A-Bewertung gemessene oder errechnete höchste Wert einer kennzeichnenden Pegelspitze.

UVP - Gesetz
Abkürzung von:
Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000

Bundesgesetz über die Prüfung der Umweltverträglichkeit (Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000 - UVP-G 2000)
StF: BGBl. Nr. 697/1993 von Bauvorhaben.

Windkomfort

Die Nutzung des Freiraums wird durch Wind und Wetter bestimmt. Das Sitzen auf einer Bank ist bei hoher Windgeschwindigkeit ungemütlich, das Zeitung lesen beschwerlich. Sehr hohe Windgeschwindigkeiten können Menschen zu Fall bringen. Als komfortabel werden Windgeschwindigkeiten unter 20 km/h erachtet.  

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